Historie


Sir Gusche Band 1963


Sir Gusche Band 1973

Die Sir Gusche Band, benannt nach dem Spitznamen „Gusche“ ihres Gründers
Klaus Beyersdorff, besteht seit 1961 und ist damit Berlins dienstälteste Jazzband.
Ihre musikalische Stilrichtung ist der New Orleans Revival Jazz, zum Teil
vermischt mit musikalischen Einflüssen diverser amerikanischer und 
englischer Jazzbands.

Bereits in den 60er Jahren nahm die Band an vielen Jazzfestivals in Deutschland, 
Europa und den USA teil und errang dabei diverse Auszeichnungen.
Anlässlich einer Reise 1967 nach New Orleans erhielten 3 Mitglieder der Band die 
Ehrenbürgerschaft der Geburtsstadt des Jazz.
Noch heute besuchen einzelne Musiker alljährlich New Orleans und holen sich dort 
musikalische Anregungen.

1979 entstand die erste Langspielplatte mit dem Sänger Peter Petrell, die mit 
dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr eröffnete 
die Band im ICC ein Konzert mit Ken Colyer, Chris Barber, Acker Bilk und Papa Bue.  
1981 folgte die zweite LP, beide Platten sind inzwischen auf einer CD erhältlich. 
Weitere CDs wurden 1986, 1991 und 1996 eingespielt.
1991 trat die Band beim Dixieland-Festival in Dresden auf, im gleichen Jahr fand 
ein Konzert mit dem Sänger Bill Ramsey statt.
Bekannte Auftrittsorte in Berlin waren u.a. die Waldbühne, die Komische Oper,
sowie das Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

Die Band spielt heute regelmäßig in den bekannten Berliner Jazzclubs
(Yorckschlösschen, Eierschale, Kaiserhof usw.).