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Die
Sir Gusche Band -
„Gusche“ ist der Spitzname ihres Gründers Klaus
Beyersdorff - besteht seit 1961 und ist damit Berlins dienstälteste
Jazzband.
Ihre musikalische Stilrichtung ist der New Orleans Revival Jazz,
z. Teil vermischt mit
musikalischen Einflüssen diverser amerikanischer und
englischer Jazzbands.
Bereits
in den 60er Jahren nahm die Band an vielen Jazzfestivals
in Deutschland,
Europa und USA teil und errang dabei diverse Auszeichnungen.
Anlässlich einer Reise 1967 nach New Orleans erhielten 3 Mitglieder
der Band die
Ehrenbürgerschaft der Geburtsstadt des Jazz.
Noch heute besuchen einzelne Musiker alljährlich New Orleans und
holen sich dort
musikalische Anregungen.
1979 entstand die erste Langspielplatte mit dem Sänger Peter Petrell,
die mit
dem Deutschen
Schallplattenpreis ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr eröffnete
die Band im ICC ein Konzert mit Ken Colyer, Chris Barber, Acker Bilk
und Papa Bue.
1981 folgte die zweite LP, beide Platten sind inzwischen auf einer
CD erhältlich.
Weitere CDs wurden 1986, 1991 und 1996 eingespielt.
1991 trat die Band beim Dixieland-Festival in Dresden auf, im gleichen
Jahr fand
ein Konzert mit dem Sänger Bill Ramsey statt.
Bekannte Auftrittsorte
in Berlin waren u.a. die Waldbühne, die Komische
Oper,
sowie das Konzerthaus am Gendarmenmarkt.
Die
Band spielt heute – seit 2002 in unveränderter Besetzung – regelmäßig
in den
bekannten Berliner Jazzclubs (Yorckschlösschen, Eierschale, Kaiserhof,
usw.). |